Der Podcast „Lichtblicke und Lichte Blicke“ von Mathilda Lang entstand im Rahmen ihres FSJ Kultur am Museum Kunst der Westküste in Alkersum auf Föhr. In der Ausstellung „Inselhopping – Föhr, Amrum, Sylt und Helgoland in Malerei und Fotografie“ (22.2.–7.6.2026) spricht sie mit fünf Frauen von Föhr und Amrum. Gemeinsam tauchen sie in persönliche Erinnerungen ein, die beim Betrachten der ausgestellten Werke wachgerufen werden. Der Podcast zeigt, wie Kunst Generationen verbindet, Gefühle weckt, Vergangenes lebendig macht und neue gemeinsame Erinnerungen entstehen lässt.

Folge 1: Brigitte Rörden – Erinnerungen an Tracht und Kindheit

In der ersten Folge von „Lichtblicke und Lichte Blicke“ spricht Mathilda Lang mit Brigitte Rörden, geboren 1939 in Süderende auf Föhr. Gemeinsam betrachten sie Otto Heinrich Engels Gemälde „Das Häuschen der Witwe“. Schnell entwickelt sich ein lebendiges Gespräch über die Föhrer Tracht – und darüber, wie es früher war, eine Tracht anzuziehen.

Doch auch Erinnerungen an ihre Kindheit werden wach: Brigitte Rörden erzählt vom Spielen in vergangenen Zeiten und vom Alltag auf der Insel. So entsteht ein persönlicher Einblick in gelebte Geschichte, geprägt von Bildern, Erinnerungen und Gefühlen.


Folge 2: Maria Hoffmann – 100 Jahre Föhr

In der zweiten Folge von „Lichtblicke und Lichte Blicke“ begegnen wir einer ganz besonderen Zeitzeugin: Maria Hoffmann, geboren 1926 in Oldsum auf Föhr. Mit beeindruckenden 100 Jahren blickt sie auf eine bewegte Inselgeschichte zurück. Gemeinsam sprechen wir über ihre Kindheit auf dem Bauernhof, das Leben mit den Badegästen und die friesische Sprache. Gleichzeitig erzählt Maria Hoffmann von den Herausforderungen der Kriegsjahre, vom Verlust ihres Bruders und von der tiefen Verbundenheit zu ihrer Heimat Föhr. 

Ausgehend von Gemälden aus der Ausstellung „Inselhopping“ werden Erinnerungen wach, die einen einzigartigen Einblick in das Leben auf Föhr ermöglichen. Eine berührende Folge über Heimat, Geschichte und die Menschen, die sie geprägt haben.


Folge 3: Maike Arfsten-Jürgensen – Zwischen Dorf und Marsch

In der dritten Folge von „Lichtblicke und Lichte Blicke“ spricht Mathilda Lang mit Maike Arfsten-Jürgensen über ihre Kindheit auf einem Aussiedlungshof in der Alkersumer Marsch. Beim gemeinsamen Rundgang durch die Ausstellung „Inselhopping“ wecken die Werke Otto Heinrich Engels Erinnerungen an Familientraditionen, die Föhrer Tracht und das Leben auf Föhr in den 1960er Jahren. Maike erzählt von den Veränderungen durch das sogenannte „Programm Nord“, von der Verbundenheit zu ihrer Familie und von besonderen Kindheitserlebnissen zwischen Marsch, Dorf und Inselgemeinschaft.

Eine persönliche Folge über Heimat, Wandel und die Kraft der Kunst, Erinnerungen lebendig werden zu lassen.


Folge 4: Gisela Jannen – Ein neues Leben auf Amrum

In der vierten Folge von „Lichtblicke und Lichte Blicke“ spricht Mathilda Lang mit Gisela Jannen, geboren 1943 in Hanerau-Hademarschen in Schleswig-Holstein. Als junge Frau zog sie nach Amrum und begann dort ein neues Kapitel ihres Lebens. Beim Betrachten ausgewählter Werke aus der Ausstellung „Inselhopping“ werden Erinnerungen an ihre Kindheit, an das Haus ihrer Großmutter, das Familienleben und die Zeit ihres Vaters auf See wach. Gisela erzählt, wie sie durch eine Arbeitsstelle nach Amrum kam, dort ihre neue Heimat fand, ihren Mann kennenlernte und sich in das Inselleben verliebte.

Eine persönliche Folge über Aufbruch, Ankommen und die kleinen Erinnerungen, die ein ganzes Leben prägen.


Folge 5: Maja Ketelsen – Erinnerungen zwischen Tracht, Familie und Inselgeschichte

In der fünften und letzten Folge von „Lichtblicke und Lichte Blicke“ spricht Mathilda Lang mit Maja Ketelsen, geboren 1947 in Süderende auf Föhr. Beim gemeinsamen Rundgang durch die Ausstellung „Inselhopping“ werden Erinnerungen an ihre Kindheit, die Föhrer Tracht und das Leben auf der Insel wach. Maja Ketelsen erzählt von ihrer langen Verbundenheit zur Trachtengruppe, von Festen und Traditionen sowie von einer besonderen Familiengeschichte: der Wiederentdeckung eines Gemäldes, auf dem ihre Großmutter zu sehen ist. Darüber hinaus berichtet sie von Kindheitserinnerungen, Amerika-Paketen und dem Zusammenhalt der Familien auf Föhr.

Eine persönliche Folge über Heimat, Erinnerung und die Geschichten, die über Generationen hinweg weitergetragen werden.

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