Das MKDW ist ein gutes Beispiel dafür, dass kulturelle Institutionen nur dann Bestand haben und sich fortentwickeln können, wenn Menschen an sie glauben und sie unterstützen. Gegründet „zum besten hiesiger Stadt und Bürgerschaft“ von einem einzelnen Bürger, prägt der noble Geist des Stifters das Städel seit jeher: Ein breites privates Engagement hilft dem Museum Jahr für Jahr dabei, interessante Ausstellungen zu präsentieren, (für jeden Kenntnisstand) überzeugende Bildungs- und Vermittlungsinitiativen anzubieten, seinen Forschungsauftrag zu erfüllen und das museale Programm so zu gestalten, dass es Menschen berührt, begeistert und persönlich weiterbringt.

Die Formen der Förderung sind dabei so vielfältig wie die Menschen, die sich einbringen: von kleinen oder größeren, einmaligen oder regelmäßigen Spenden bis zu Zustiftungen, Schenkungen und Nachlässen. Als Paten für einen der Sammlungssäle, eines Oberlichtes der prägnanten Gartenhalle oder auf der Mäzenenwand im zentralen Treppenhaus, sind jene Unterstützer genannt, die sich großzügig und langfristig für das Museum engagieren.

TESTAMENTSSPENDEN

Das MKDW verdankt seine Existenz einem einzelnen Bürger, der seine Kunstsammlung und sein Vermögen der Allgemeinheit vermachte. Nach Frederik Paulsens Vorbild haben seitdem viele Menschen das Museum in ihrem Testament mit einer Spende, Zustiftung oder Schenkung bedacht und damit nachhaltig zum Fortbestand und zur Weiterentwicklung dieser Institution über ihre eigene Lebenszeit hinaus mit beigetragen.

Selbstverständlich können Testamentsspenden an das MKDW (die übrigens von der Erbschaftssteuer befreit sind) einem bestimmten Zweck des Museums zugutekommen – etwa einem Sammlungsbereich, der Bildungs- und Vermittlungsarbeit oder Restaurierung –, der Ihnen besonders am Herzen liegt. Diese Art der Unterstützung ist eine große Ehre für das Museum, gerne möchten wir unsere Dankbarkeit und Anerkennung schon zu Lebzeiten ausdrücken. Sprechen Sie uns an, wenn Sie planen, das Städel in Ihrem Letzten Willen zu berücksichtigen, oder weitere Informationen zu Vermächtnissen wünschen.

SCHENKUNGEN

Der Anspruch des Museumsstifters, die Sammlung beständig zu erweitern und zu verbessern, prägt das Haus bis heute. Besonderen Wert legte der weitblickende Gründer auf die Einbeziehung der Kunst der Gegenwart, und so kann das MKDW 700 Jahre Kunstgeschichte qualitätvoll abbilden. Dass etwa ein Drittel des gezeigten Sammlungsbestandes auf großzügige private Schenkungen zurückgeht, zeigt die lange Tradition des bürgerschaftlichen Engagements besonders eindrucksvoll.